Türkei





Aspendos


Anamur


Sultanhani


Auf dem Fischmarkt in Mersin


Auf dem Campingplatz bei Mersin

Im Jahre 2000 verbrachten wir unseren Urlaub in der Türkei. Fünf Wochen nahmen wir uns Zeit für
eine Rundtour, beginnend und endend in Cesme.
Über die Schweiz fuhren wir durch Italien und nahmen die Fähre ab Brindisi, die Cesme nach ca. 36 Stunden erreichte. Die griechische Fähre hatte schon ein betagtes Alter, und obwohl wir Camping on Board gebucht hatten, gab es keinen Strom, und unsere Solaranlage konnte mangels Licht dies nicht ausgleichen.
So mussten wir nach der Ankunft zuerst mal einen Campingplatz suchen, um unsere Batterie mit neuer Energie für unseren Kompressor-Kühlschrank zu laden. Wir fanden den sehr schön gelegenen Campingplatz Tursites, jedoch die erste Überraschung kam, als wir baden und schnorcheln wollten:
Das Wasser war eiskalt, und nach 5 - 10 Minuten musste man wieder zum Aufwärmen in die Sonne.

Unsere erste Etappe führte uns nach Ephesos. Diese Stadt
wurde ca. 1500 Jahre v. Chr. gegründet und später von
Griechen und Römern besiedelt. Die Ausgrabungen liefern
auch heute noch Kostbarkeiten zu Tage, und die Restauration
der antiken Stadt wird noch lange Jahre weiter gehen. Das
Amphietheater, die Straßen, die Gebäude usw. zeigen die
Bedeutung in der damals bekannten Welt.   

Unser nächstes Ziel war Didima. Didima hat uns, was antike Stätten betrifft, mit am besten gefallen. Hier fand man auch den aus Marmor geschlagenen Kopf der Medusa, den man hier rechts auf dem Bild bewundern kann. 
Nach Bodrum führte uns unsere Fahrt weiter an der Südkiste entlang Richtung Osten. Wir besuchten den Strand von Ölüdeniz, dem wohl berühmtesten in der Türkei. Danach machten wir einen Ausflug zur beeindruckenden Schlucht von Saklient und schauten uns die Felsengräber und das antike Theater in Myra an. Wir besuchten Antalya und Alanya, die Touristenhochburgen der Türkei, und besichtigten auch das sehr gut erhaltene antike Theater von Aspendos. Nach der Seefestung Anamur ging es weiter bis Mersin, von wo wir gen Norden Richtung Kappadokien abbogen. 
Kappadokien ist wohl mit das inter-
essanteste Gebiet in der Türkei. Die
Höhlenstädte wie Derinkuyu und Kaymak, die Turflanschaft von Göreme, Uchisar, Nevsehir usw. Wir nisteten uns auf dem Campingplatz "Berlin" in Göreme ein und starteten von dort unsere Ausflüge in die 
 
Umgebung. Unser nächste Ziel auf der Weiterfahrt war das Ihlara Tal. Dort
machten wir eine 15 km lange Wanderung in kolossaler Landschaft und, nach der Hälfte der Strecke,in absoluter Einsamkeit. 

Nach einem Zwischenstop in Sultanhani besuchten wir die berühmten Cascaden von Pammukale. Wir waren enttäuscht, denn das Wasser wurde erst nachmittags eingelassen, so daß die Terassen leer und schmutzig vor uns lagen. So zogen wir weiter gen Westen nach Ismir.
Ismir mit seinem lebhaften Verkehr und seiner wirklich großen Basar ist nichts für Türkei-Einsteiger. Doch nach 4 Wochen hatten wir uns an das Leben in der Türkei gewohnt und es machte uns richtig spaß, die engen Gässchen zu durchstreifen und den Gerüchen und den Geräuschen zu folgen. Nach einer letzten Rundfahrt im Gebiet nördlich von Cesme ging es dann wieder auf die Fähre und über Italien und die Schweiz nach Hause.