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Zeitraum

 Ort, Ereignis Bilder
27.7.2006
bis
29.7.2006

Der Flug startete genau um 15:10 Uhr. Er verlief bis auf wenige Ausnahmen, bei denen es ein wenig schüttelte, ruhig und wir kamen 1 Stunde zu früh um 6:10 Uhr in Bangkok an. Das waren jetzt genau 9 Stunden Flugzeit gewesen, eine Stunde weniger als im Flugplan vorgesehen. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt 5 Stunden. Nach der Ankunft kam die Polizeikontrolle: Nach kurzem Warten verlief die Einreise problemlos. Da unser Gepäck bis Chiang Mai durchgecheckt wurde mussten wir nicht zur Gepäckausgabe und konnten gleich weiter zum Domestic Terminal. Dieser ist nach ca. 10 Minuten Fußweg durch klimatisierte Hallen und Gänge zu erreichen. Dort angekommen verließen wir kurz das Gebäude, damit Marlene eine Zigarette rauchen konnte. Im Gebäude ist dies verboten. Jetzt waren wir zum ersten mal richtig im Freien und es war wirklich schwülwarm und drückend. Man begann sofort zu schwitzen. Dann flogen wir weiter nach Chiang Mai, das wir nach ca. 1 Stunde Flugzeit erreichten.

Wir checkten uns in das Star Inn Hotel ein, um dann zuerst mal kurze Siesta zu halten. Doch der Hunger trieb uns bald wieder raus und wir gingen zum berühmten Chiang Mai Night Market, der von unserem Hotel in 5 Minuten zu erreichen ist. Wir landeten schnell im Hofbräuhaus, tranken jedoch Thai Bier und aßen auch thailändisch. Wir waren aber schnell müde und auf dem Weg zurück zum Hotel erstanden wir noch einen Kimono und Frösche.

Am nächsten Morgen ging es mit dem Tuk Tuk in die Altstadt, um erstmal eine Buchung für einen Elefantenritt und eine Floßfahrt für den nächsten Tag zu buchen. Danach besichtigten wir die Tempelanlage Wat Phrasingh. Wir gingen dort auch essen, aber das Essen war nicht besonders und wir ließen mehr als die Hälfte zurückgehen. Naja, wird hoffentlich nicht immer so sein ...  

Der Abend verbrachten wir im Cultural Center. Nach dem wirklich guten Dinner wurden mehrere einheimische Tänze vorgeführt und am Ende durften dann auch alle mal ran.

Zum Abschluss des Tages gingen wir dann nochmals zum Hofbräuhaus. Dieses mal tranken wir echtes deutsches Erdinger Hefeweizen. Doch trotzdem kann man sagen dass das thailändische Bier so schlecht auch nicht ist. Nur ab und zu tut so ein deutsches Bier schon gut.





30.7.2006
bis
31.7.2006

Für den heutigen Tag haben wir eine Besichtigungstour in den Norden gebucht. Nach ca. einer Stunde Fahrzeit war das erste Ziel erreicht, ein ursprüngliches Dorf sollte besichtigt werden. Dies lag jedoch nicht direkt an der Strasse sondern man muss ungefähr 45 Minuten dahin gehen, und das immer bergauf und bei über 30° C im Schatten. Glücklicherweise verlief ein großer Teil des Aufstieges im Wald und es waren auch einige Wolken da, so dass man nicht immer in der prallen Sonne laufen musste. Gleich am Anfang ging es über eine schwankende Hängebrücke, dann stetig bergan. Nach einigen Pausen konnte man dann im Dorf das ursprüngliche Leben der dortigen Einwohner anschauen, natürlich sollte man auch Andenken kaufen ...

Nach dem Rückweg ging die Fahrt weiter, vorbei an schönen Reisterassen, zu einem Wasserfall, der nach ca. 250 m Fußmarsch über glitschigem Wald- und Felsweg erreichbar war. Man konnte dort auch baden, aber wir hatten dafür nicht genug Zeit, denn die Fahrt ging bald weiter zum Elefantenreiten. Beim Vorbeifahren hatte ein Mitreisender an einem Haus eine "große" Spinne gesehen, und wir gingen auf die Suche. Kurz darauf standen wir vor einem wahrhaft imposanten Tier, der Körper alleine war ca. 5 cm lang, mit den Beinen so ca. 15 cm.

Dann hatten wir den Startpunkt des Elefantenreitens erreicht. Über eine Plattform stieg man auf, so dass einem der eher schwere Aufstieg über den Rüssel, wie es die Elefantenführer machen, erspart blieb. Der Ritt war unglaublich interessant, es schaukelt ziemlich und es ging teilweise steil bergauf und bergab, erst durch den Wald, über einen Hügel, dann durch einen Fluss. Immer wieder musste man Bananen kaufen und sie den Elefanten reichen, dabei bog er einfach seinen Rüssel nach hinten und man legte sie ihm auf den Rüssel. Dies ist auch fast die einzige Nahrungsquelle für die Elefanten und damit auch der Anreiz, uns zu transportieren. Die Elefantenführer rauchten irgendwelches "komisches" Zeug, Haschisch oder Marihuana, und leider sprachen sie auch überhaupt kein englisch. Viel zu schnell war der Ritt wieder vorbei, doch waren wir um eine tolle Erfahrung reicher.

Nach dem Mittagessen bei einer kleinen Hütte in einer Waldlichtung ging es zum Floßfahren. Da die Gefahr bestand, dabei auch ins Wasser zu fallen, blieb Marlene zusammen mit einer anderen Frau aus dem Oman lieber bei unserem Führer um mit dem Auto zum Ziel der Floßtour zu fahren. Es ging den River Wang hinab und immer wieder kamen kleinere Stromschnellen. Die große dazwischen wurde sicherheitshalber von den Floßführern alleine durchfahren. Einmal kippten wir fast um und immer wieder mussten wir uns auch aufsetzen um nicht komplett nass zu werden. Nach ca. 30 Minuten erreichten wir dann das Ziel unserer "Rafting Tour".






1.8.2006
bis
2.8.2006

Unserer heutige Tour führte uns zuerst mal zu einem Bergdorf nördlich von Chiang Mai, in dem die Einwohner noch ursprünglich leben. Doch es dauerte nicht lange und immer mehr Souvenirverkäuferinnen kamen um ihre Ware loszuwerden. Um diese wiederum loszuwerden muss man eine Kleinigkeit erstehen und handeln ist dabei angesagt. Unterwegs hierher mussten wir aufgrund des vielen Regens am Tag zuvor und in der Nacht immer wieder stoppen und durch tiefe Rinnen fahren. Am Anfang kamen selbst bei unserem Tourguide Zweifel auf, ob wir unsere Ziele heute alle erreichen würden, doch am Ende ging dann, wenn auch über mehrere Umwege, alles gut.

Danach ging és zu einer Höhle, die innen auch als Tempel benutzt wird. Dort standen in mehreren Kammern immer wieder Buddhafiguren. Doch wir kamen nicht weit in die Höhle rein, wegen dem Regen stand die Höhle nach ca. 200 m unter Wasser. Auch gibt es bei allen Tempel immer sehr viele Hunde, mehr als sonst an anderen Stellen, obwohl auch allgemein sehr viele Hunde vorhanden sind. Glücklicherweise sind diese jedoch immer sehr friedlich und bellen überhaupt nicht.

Der Höhepunkt des heutigen Tages war der Besuch bei den "Longneck women", den Langhalsfrauen. Diese tragen seit der Kindheit Ringe um den Hals und durch das Hinzufügen weiterer Ringe wird der Hals immer mehr gestreckt.  Doch mittlerweile läuft dies alles hier sehr touristisch ab, ein Fahrzeug nach dem anderen kommt vorbei, die Insassen machen Bilder von den dort wartenden Frauen und Kindern und kaufen eventuell etwas und dann geht es weiter.



3.8.2006
bis
4.8.2006

Der Flug von Chiang Mai nach Phuket dauerte ca. 2 Stunden und kurz vor der Landung fliegt man über die Kreidefelsen bei Phang Nga in der Andaman Sea.
Ich hatte das Sinthawee Hotel direkt in der Stadt gebucht, doch dort angekommen waren wir zum einen vom Hotel selbst als auch der Lage ziemlich, nein wirklich stark, enttäuscht. Also gleich die Touristeninfos, die wir vom Flughafen mitnahmen, angeschaut und nach einem anderen Hotel gesucht. Es sollte schon etwas am Strand sein. Die beiden Hotels, die wir anriefen, waren voll, also gingen wir in Phuket in das nächste Reisebüro. Dort war das erste auch schon ausgebucht, doch das zweite, das Central Hotel in Kata Beach, hatte noch freie Zimmer und wir buchten zwei Zimmer für 4 Nächte ab dem nächsten Tag. Wir blieben dann noch in der Stadt, doch wirklich gefallen hat es uns da auch nicht, und nachts war es dann noch schlimmer. Pünktlich um 12 Uhr Mitternacht machte die Disco neben dem Hotel auf, und so blieb uns nichts anderes übrig als bis 5 Uhr morgens, als die Musik dann aufhörte, wach im Bett zu liegen.
Pünktlich um 10 Uhr kam das Taxi und brachte uns zu unserem neuen Hotel: wirklich toll, mit 3 Poolanlagen, sehr schönen Restaurants und Bars und tolle Zimmer, jeweils mit Wohn- und Schlafzimmer. Den Abend verbrachten wir dann in Kata Beach, das Essen- und Getränkeangebot ist riesig und die Stimmung dort ist auch gut.
Am nächsten Morgen ging es dann zuerst mal zum Buchen einer Tour zum "James Bond Felsen"  für den nächsten Tag und dann ab an den Strand und ins Meer. Zum ersten mal in diesem Urlaub. Das Wasser ist seht warm, hatte jedoch tolle Wellen und wir waren fast nicht mehr rauszukriegen.
Am Abend war dann Thai-Boxen angesagt. Marlene und Avroy sind Fans davon, und in der Nähe von Phuket wurde an diesem Abend die lokale Meisterschaft ausgetragen. In mehreren Gewichtsklassen kämpften die Nachwuchskämpfer um den Titel des Stadtmeisters, und neben sehr jungen Kämpfern in den unteren Gewichtsklassen kamen in den oberen Klassen dann die ausgebildeten Kämpfer zum Einsatz und boten tollen Sport.



5.8.2006
bis
6.8.2006

Der erste Stop auf unserem heutigen Ausflug erfolgte beim "Monkey Cave Temple". Dieser Tempel ist in einer Höhle und, wie der Name schon sagt, gibt es dort auch viele Affen die auf Bananen von den Touristen warten. Diese kann man dort als ganze Staude für ungefähr 20 Cent kaufen. Wir überließen jedoch nur ca. die Hälfte den Affen, die andere Hälfte aßen wir lieber selbst. Im innern der Höhle befindet sich unter anderem eine imposante liegende Buddha Statue, ungefähr 8 Meter lang, komplett vergoldet. Diese Tempel werden auch heute noch von den Einwohnern als Gebetsstätte aufgesucht und viele Kerzen werden zur Andacht angezündet.

Dann ging es weiter zur Phang-Nga Bay. Dort stiegen wir in ein Langboot ein. Diese Boden haben Platz für ca. 30 Personen und werden durch einen starken 12 Zylindermotor angetrieben. Es ging vorbei und durch imposante Kalksandstein-Felsformationen. Während der Fahrt waren am Ufer auch Warane und Affen zu sehen. Der berühmteste Ausblick ist der von der James Bond Insel auf die davor liegende Felsennadel. Diese Insel hat den Namen durch den 1974 dort gedrehten James Bond Film "The man with the golden gun".

Anschließend ging es zu einem Fischerdorf, das auf Pfählen in der Phang-Nga Bay aufgebaut ist. Dort haben sich vor mehr als 200 Jahren Moslems aus Indonesien ein Refugium gesucht. Früher wurden diese Leute Meereszigeuner genannt. Mittlerweile hat das Dorf schon ca. 1.300 Einwohner und lebt hauptsächlich vom Fischen und von den Einnahmen aus dem Tourismus.

Den Abend verbrachten wir in Patong Beach. Dort ist Nightlife angesagt, und die Ladymen, also Transvestiten, sind überall vertreten. Die Straßen sind voll und der Lärm aus Diskos, von Autos und von Menschen und die vielen Leuchtreklamen prägen das Stadtbild. Nach einem Bier beim "Aussie" gingen wir Seafood essen und dann zu den Ladymen.

Bei einer Lifeband neben der berühmten Banana-Disco schlossen wir um kurz vor 2 Uhr den Abend ab.




7.8.2006
bis
8.8.2006

Mit "Bangkok Air" flogen wir von Phuket auf die Insel Ko Samui. Wobei der erste Begriff Ko schon das Wort Insel bedeutet. Unser Bungalow liegt direkt am Strand in Lamai Beach, und die Aussicht aus dem Raum ist hervorragend. Auch der Strand mit seinen direkt bis zum Meer reichenden Palmen ist sehr schön anzusehen Leider kann da unser Bungalow nicht mithalten. Das Wasser tropft unterhalb der Toilettenschüssel und somit ist der ganze Toilettenraum nass, die Dusche ist in den Toilettenraum integriert und der Duschkopf hängt direkt über der Toilette. Wir haben zwei Zimmer, doch eines davon ist der Aufenthaltsraum und darin steht das Bett von Avroy. Diese Wahl war leider nicht so besonders.

Direkt am Strand sind provisorische Massageeinrichtungen angebracht und man kann sich dort für ca. 4 Euro eine Stunde eine Thai-Massage oder eine Fußmassage machen. Werden wir bestimmt, wie in Chiang Mai, auch wieder tun.

Die Abende in Lamai Beach bietet neben vielen Restaurants, die sowohl Thai als auch europäische und australische Küche anbieten, auch Live-Auftritte von Bands und es gibt auch viele Bars und Pubs.

Wir essen jeden Abend Variationen von Seafood, über Austern und Prawns bis Barracuda und Lobster. Dies alles zu wirklich niedrigen Preisen, meisten kostet ein Abendessen für uns drei inklusive Getränke ca. 15 - 18 Euro. Isst man rein thailändisch, so reichen 5 - 8 Euro für und drei aus. Und wer es wagt, sich bei den Garküchen zu ernähren (wir taten das nicht), der muss für ein Essen ca. 80 Cent bezahlen. Das sind dann Reis mit etwas Fleisch und Gemüse in einer Soße, und dies ziemlich scharf!




9.8.2006
bis
10.8.2006

Wir machten von Ko Samui aus einen Ausflug zum Ang Thong Marine National Park mit dem Schnellboot. Dieses fuhr mit ca. 50 km/h und die Schläge  beim Ritt über die Wellen erschütterten das ganze Boot und man hob öfters mal von den Sitzen ab. Nach ca. einer Stunde war die erste Stelle dieses Tages erreicht, eine Bucht zum Schnorcheln. Wir waren das erste Boot an diesem Tag und so war die Sicht noch ungetrübt und im klaren Wasser waren tausende von Fischen aller Farben. Es war eine reine Pracht ... Doch nach einer Viertelstunde kamen dann immer mehr Boote und das Wasser war voller Schnorchler, und man musste immer wieder anderen ausweichen. Dabei wurde dann das Wasser auch trüb, denn viele hielten sich nicht an die Anweisung, nur zu Schwimmen und nicht auf die Korallen oder auf den Sand zu treten. Doch der Anfang war toll gewesen.

Weiter ging die Fahrt zu einer Stelle, wo man über den Nationalpark schauen konnte. Der Aufstieg über steile Treppen und enge Felsspalten dauerte ca. eine Viertelstunde und unterwegs kam man auch an einem Binnensee mit ganz blaugrünem Wasser vorbei.

Weiter ging die Fahrt vorbei am Affenfelsen (siehe Bild) und an thailändischen Fischerbooten. Nach dem Lunch und einer fakultativen Kajakfahrt erreichten wir gegen Abend wieder unser zu Hause, wo Marlene, die sich diesen Ausflug ersparte, auf uns wartete.



11.8.2006
bis
12.8.2006

Am Lamai Beach von Ko Samui gibt es mehrere Anbieter von Jetskis, und wir mieteten uns für ca. eine halbe Stunde zwei  davon. Diese fahren bis zu 60 km/h schnell und man musste sich an die Geschwindigkeit und das Handling erst einmal gewöhnen. Doch schon nach kurzer Zeit hatte man es raus und es war toll über Wellen zu springen, enge Kurven zu fahren und hohe Geschwindigkeiten mit harten Schlägen zu erfahren.

Am Ende des Lamai Beaches, der von unserem "Bungalow" circa 3,5 km entfernt und in 40 Minuten zu Fuß am Strand entlang zu erreichen ist, liegen zwei in Thailand berühmte "Felsfiguren", dem Großvater-Felsen und dem Großmutter-Felsen. Jeder kann da seiner Fantasie freien lauf lassen ...

 


13.8.2006
bis
14.8.2006

Wir haben uns einen Jeep gemietet und eine Rundfahrt um die Insel Samui gemacht. Jeeps sind wirklich billig hier, ungefähr 16 Euro für 24 Stunden, und da wir unseren erst um 11 Uhr gemietet haben und um 20 Uhr zurück brachten mussten wir nur ca. 10 Euro bezahlen. Man kann sich hier auch Motorroller mieten, die kosten gerade mal 3 Euro pro Tag. Linksverkehr war mal wieder schön, man fühlte sich sofort wieder an Australien erinnert. Doch überall wiesen Schilder auf den Linksverkehr für die weniger geübten Touristen hin.

Unsere erste Etappe führte uns zum Na Muang Wasserfall, der mit 79 Metern der höchste auf Samui ist. Dort konnte man auch wieder mit Elefanten reiten, doch nach unseren positiven Erfahrungen Chiang Mai war das nicht mehr notwendig. Auf der Weiterfahrt sahen wir dann eine Frau, deren Moped über und über mit Kokosnüssen beladen war. Doch es gab auch noch genug andere "seltsamen" Gefährte.

Dann besuchten wir eine Schlangenfarm und kamen gerade rechtzeitig zu einer Vorstellung. Der Mann, der die Kobras präsentierte, hatte nur noch wenige Finger, die anderen mussten ihm nach Bissen entfernt werden. Marlene und Avroy genossen dann den Würgegriff einer Python. Dann gab es noch eine ungiftige Schlange, die sich "auf Befehl" schlafen legte, ansonsten jedoch ziemlich aggressiv reagierte. Diese konnte man auch in die Hand nehmen. Höhepunkt der wirklich sehenswerten Vorstellung war dann der Mann mit den Skorpionen, der ca. 20 davon auf seinem Gesicht sitzen ließ. Er wird dabei immer noch manchmal gestochen, doch aufgrund seiner seit Kindheit an dieses Gift gewöhnten Körpers ist er mittlerweile immun.

Anschließend fuhren wir zum "Big Buddha", der großen Buddha-Statue auf Ko Samui, und Marlene und dann auch Avroy ließen sich dort gleich von einem einheimischen Mönch segnen.




15.8.2006
bis
16.8.2006

Mittlerweile sind wir in Bangkok angekommen. Wir besuchen zuerst mal den Königspalast. Diese Anlage existiert seit 1782 und dort befinden sich sowohl historische als auch modernere Gebäudekomplexe und der Palast selbst wird auch heute noch für unterschiedliche Feierlichkeiten und Repräsentationen von der thailändischen Königsfamilie benutzt.

Neben dem Königspalast befinden sich mehrere Tempelanlagen, einer davon ist der Wat Phra Keo. Die gesamte Anlage ist äußerst sehenswert und erst beim genauen Betrachten erkennt man die filigranen Arbeiten und Techniken.

Anschließend besuchten wir noch den "goldenen Buddha" im Traimitwitthayaram Tempel. Dies ist der größte aus Gold gemachte Buddha der Welt und besteht aus 5 Tonnen purem Gold! Dahin kommt auch die Königin regelmäßig zum Beten.

Und wir besuchen den Pranatum Markt, den Textilmarkt von Bangkok. Dort sind "Marken-Jeans" für ca. 6 - 7 Euro erhältlich, für ein T-Shirt von Polo bezahlt man ungefähr 2,50 Euro. Auch sonst sind alle denkbaren Marken und Ausstattungen vorhanden. Aber man muss handeln, sonst kann es auch leicht ein teures Vergnügen sein. Dies gilt nicht nur für Märkte, auch in Kaufhäusern, wo die Waren eigentlich ausgezeichnet sind, ist durch Handeln ein besserer Preis erzielbar.  



17.8.2006
bis
18.8.2006

Heute war eine Tempeltour auf dem Programm.

Zuerst ging es über den Fluss Menam Chao Prayam, der Bangkok durchfließt, zum Arun Tempel. Dann ging es zurück über den Fluss zum Wat Pho, in dem sich der mit 45 Metern größte liegende Buddha von Thailand befindet. Der dritte Tempel war dann der Schlangen-Tempel, in dem eine Affenfigur auf einer Schlange sitzend dargestellt ist. An Abend blieben wir im Hotel und gingen im koreanischen Restaurant japanisch essen, denn morgen heißt es früh aufstehen, wir werden um 6.30 Uhr zum Ausflug zu den schwimmenden Märkten abgeholt.

Die Fahrt zum Floating Market, dem schwimmenden Markt, dauerte ungefähr 1,5 Stunden. Doch alleine ca. 1 Stunde dauert es zusätzlich, die einzelnen Gäste von den diversen Hotels mit dem Minibus abzuholen. Der schwimmende Markt ist ein äußerst buntes Treiben. Neben den ursprünglichen Booten mit den angebotenen Waren, meistens Früchte, sind viele Boote mit Touristen auf dem Wasser und es gibt immer wieder Stau. Trotzdem ist es sehr sehenswert. Auf der Rückfahrt machen wir noch bei einer königlichen Holzmanufaktur Halt und sehen den diversen Künstlern bei ihrer Arbeit zu.

Dies war unser letzter Programmpunkt in Thailand.

Am letzten Abend gehen wir nochmals zum "Nana Entertainment Plaza", um noch ein wenig Nightlife zu erleben. Morgen geht es dann mit Thai Airways wieder zurück nach Deutschland.