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Silvester 2000.
Was empfiehlt sich mehr, als die Jahrtausendwende im sonnigen Süden zu
verbringen. In Monte Carlo, Nizza, St. Tropez, ...
Doch wir hatten nicht mit "Lothar" gerechnet. Just an dem Tag, dem 26.12.1999, zweiter Weihnachtsfeiertag, als wir gerade aufbrechen wollten, ging der Sturm, besser Orkan, mit seiner ganzen Wucht über unseren Wohnort hinweg. Glücklicherweise hatten wir keine Schäden an Haus und Hof zu verzeichnen, uns so fuhren wir los, nachdem der Orkan scheinbar ein wenig abflaute. Schon vor Erreichen der Autobahn sahen wir umgeknickte Bäume, darunter teilweise Autos, umgeknickte und abgerissene Schilder und nur noch an der Leitung hängende Ampeln. Wir hatten gerade mal 15 km auf der Autobahn geschafft, dann ging gar nichts mehr. Die nächsten 3 Stunden standen wir wartend auf der Autobahn. Doch, wären die Schreckensmeldungen aus dem Radio nicht gewesen, die viele Verletzte aber auch Tote durchsagten, war es Urlaub, und besser auf dem Weg in den Urlaub als auf dem Weg davon zurück, und wir tranken gemütlich unser erstes Urlaubsbier mit vielen weiteren "Staustehern".
Wir genossen die Stadt, hatten fast 20 Grad Celsius, saßen im freien und fühlten uns einfach Pudelwohl. Dann ging es weiter nach St. Tropez, um dort die Silvesternacht zu verbringen.
Wir wollten schön essen gehen .. Doch was es heißt, in St. Tropez an
Silvester schön essen zu gehen erfuhren wir gleich in der ersten
"Kneipe". Silvesterabend incl. Essen und Trinken ca. 500 DM pro Nase, d.h. 1.500,- DM für uns drei. Trotz Champagner inklusive lehnten
wir ab, denn seit wann trinkt Avroy Champagner, mit 12 Jahren? Wir verbrachten noch ein paar tolle Tage in der Camargue, in der Nähe
von St. Maries de la Mer,
Zurück ging es dann nach einem kurzen Abstecher zur Pont du Gard und
zur Ardeche durch das |