Kroatien        


bei den Krka-Fällen


auf einem kurzen Plausch mit zwei holländischen Familien

Sommerurlaub 2002 in Kroatien
Wir haben uns entschieden, gleich nach Feierabend loszufahren, da wir noch für Avroy und Marlene mit ihren südafrikanischen Pässen Visa für Slowenien benötigten. Kroatische Visa hatten wir schon, doch leider waren wir damals zehn Minuten zu spät im slowenischen Konsulat, so dass wir nun noch einmal nach München mussten.
So übernachteten wir jetzt in München direkt vor dem Paulaner Biergarten um noch gemütlich zum Urlaubsbeginn ein Bierchen zu trinken. Morgens ging es ins slowenische Konsulat, doch leider hat man hier festgestellt, dass Avroy´s Pass nur noch drei Monate gültig ist und somit kein Visum ausgestellt werden könne. Scheiße!!!
Glücklicherweise war das südafrikanische Konsulat nicht weit weg und nach einigem hin und her bekamen wir dort eine Passverlängerung für ein Jahr. Guten Mutes gingen wir wieder zu den Slowenien, doch nach weiteren 3 Stunden warten bekamen wir wieder kein Visum für Avroy: die Aufenthalterlaubnis ging nur bis zum Ablauf der ursprünglichen Passgültigkeit, damit hatten wir wieder das 3-Monats-Problem! Idiotische Slowenen, bis jetzt hatte kein anderes Land darauf wertgelegt. Spät Freitag mittags ging es nun weiter über Salzburg und einer Übernachtung in Österreich nach Triest.
Doch eine Autofähre nach Kroatien gab es leider hier nicht. Also gingen wir zuerst mal auf den schönen Campingplatz Mare Pineta bei Sistiana. Dort stellten wir auch zum ersten mal unser neues Dachzelt auf. Wirklich toll!!
Marlene kam auf die glorreiche Idee, dass sie und Avroy mit der Schiff an Slowenien vorbei und Martin mit den Unimog durch fahren könnte. Hurra!!!  Das war die Lösung. So fuhren Marlene und Avroy mit dem Boot nach Rovigni.
Nun stand unserem Kroatienurlaub nichts mehr im Wege und nach ein paar Tagen in Rovinji fuhren wir weiter über das kriegsgeschädigte Inland zuerst mal zum Campingplatz bei den Plitwitzer Seen.
Diese sind wirklich ein lohnenswerter Besuch. Doch leider darf man trotz hohen Temperaturen nicht in das kristallklare Wasser mit all seinen Forellen springen. Nach 4 Stunden Wanderung und Bootfahren ging es weiter über das Inland zu den Krka- Fällen, eine weitere Lohnenswerte 
Station auf der Reise durch Kroatien. Zwar darf man im untersten Becken noch Baden, doch auch hier ist wie bei den Plitvizer Seen sonst alles verboten.
Nach dem Besuch der Krka-Fälle fuhren wir zuerst mal ein paar Tage auf einen Campingplatz auf die Halbinsel Murter und dann weiter auf die Insel Krk. Endlich fanden wir einen Campingplatz mit einem Stellplatz direkt am Wasser. Das hatte uns die ganze Teit gefehlt! Und außerdem konnte man super  schnorcheln und abends hatte man eine tolle Sicht 
auf die Lichter von Rijeka. Von italienischen Campern wurden wir zum Essen eingeladen, es gab allerlei Fisch (alle direkt hier gefangen) und Oktopus und als Nachspeise Seeigel. Mal etwas ganz was anderes!
Wir fuhren wieder nach Istrien, dieses mal nach Pula. Wir fanden auch dieses mal wieder einen Platz direkt am Meer. Doch kaum angekommen, kam ein Gewitter auf und orkanartige Böen und stärkster Regen ergoss sich über uns. Wir hatten 
im Unimog keine Probleme, selbst nachts, als die gleichen Verhältnisse herrschten, doch viele Zelte waren umgeworfen worden und/oder waren komplett nass. Am nächsten Tag war alles wieder vorbei und wir radelten in die Stadt besuchten die Relikte der Römer.
Auf dem Nachhauseweg hatten wir dann Pech. Bis Livigno ging alles gut, doch nach der Übernachtung blieben wir zum ersten mal hinter dem Fluela-Pass in Davos stehen. Unsere Bremsanlage hatte zu wenig Druck, doch wir konnten nach 3 Stunden weiterfahren. Das zweite mal blieben wir in Zürich stehen. Qualm kam vom linken Vorderrad hoch, und nachdem wir für viel Geld abgeschleppt worden waren stellte sich heraus dass das Radlager vollkommen kaputt war. Da man nicht alles reparieren konnte bekamen wir ein Auto gestellt und fuhren damit nach Hause. Es sollte noch 2 1/2 Wochen dauern bis wir unseren Unimog, nun mit Getriebeschaden, wieder hatten ...