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Fotos:









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Die Reise nach Kanada und Alaska fand im Jahr 1996 statt. Da
wir vorhatten, mit dem Motorrad zu
reisen und bald erkennen mussten, dass Mietmotorräder ab einer bestimmten
Zeitdauer einfach zu teuer waren, entschlossen wir uns, unsere eigenen
Motorräder mitzunehmen. Dies ging dann auch wirklich problemlos, jeweils ein Tag vor Abflug gaben wir die Motorräder am
Flughafen auf, sodass sie im gleichen Flugzeug mitflogen. Gleich nach der Ankunft nahmen wir dann die
Motorräder wieder in Empfang.
Für unsere geplante Tour hatten wir 6 1/2 Wochen Zeit, jedoch konnten
unsere Frauen erst nach vier
Wochen nachkommen und die letzten 2 1/2 Wochen mit uns verbringen.
| Wir, das sind Michael Rüff und ich, starteten unsere
Tour in Vancouver. |
| Entlang
am Fraser River ging es über den Cariboo Highway nach Prince George und zu dem historischen
Indianerdorf Ksan Indian Village (siehe Foto l.o.). Nach einem kurzen
Abstecher nach Hyder/Alaska setzten wir unsere Fahrt nach Norden
auf dem Stuart Cassier Highway fort. Das Wetter war schlecht, die ungeteerten Straßen
waren rutschig und bald waren Mensch und Maschine nass und
dreckig, so dass wir uns auf baldige Wetterbesserung freuten. |
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Mit der Ankunft im Yukon Territory wurde das Wetter
besser und wir ließen es uns nicht nehmen, am berühmten Schilderwald von Watson Lake auch ein Schild
anzubringen. Danach ging es über den Klondike Highway weiter nach Skagway, dem Ort, der zur Zeit des großen Goldrausch als Startpunkt |
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für die beschwerliche Reise zu
abgebildete "White Pass großen Goldrauch
fertigge-
Nachzügler profitierten.
Von Skagway nahmen wir die |
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den Claims gedient hatte. Die
Railroad wurde erst nach dem
stellt, so dass nur wenige
Fähre nach Haines. |
| In Alaska ging es an den Wrangell Mountains vorbei
nach Valdez, um von da mit der Fähre durch die Inside Passage nach Anchorage zu fahren. Diese
Fahrt ist grandios,
vorbei an Eisbergen geht es zum Prince William Sound, wo die Gletscher ins Meer fließen. Wir hatten
wolkenloses Wetter und es ist noch heute eine der schönsten Erinnerungen an den ganzen Urlaub. |
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| Von Anchorage fuhren wir in den Denali
Nationalpark, wo wir einen Rundflug zum Mt. McKinley buchten und eine Wanderung durch die Taiga-Landschaft unternahmen.
Wir sahen Karibus, Wildschafe, einen Coyoten und auch einen Grizzly. |
Unsere Zeit in Alaska war vorbei und wir fuhren
bei strömendem
Regen über den Top of the World Highway zurück nach Kanada. Nach einer kurzen Pause in der
Bar von Chicken besuchten wir Dawson City, versuchten unser Glück im
Spielcasino und gewannen sogar ein paar Dollar. Wir schauten
uns die alten, verrottenden Raddampfer am Yukon an und machten uns
darüber Gedanken, wie es wohl vor einhundert Jahren, zur Zeit
des Goldrausches, ausgesehen haben mochte. |
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am nördlichen
Wendekreis |
Da wir recht zügig vorangekommen waren und uns bisher
Pannen verschont hatten, beschlossen wir, von Dawson über den Dempster Highway bis zum Polarkreis zu fahren, um die
Mitternachtssonne zu erleben. Wir hatten den 23. Juni, und kurz hinter dem Polarkreis musste man die Sonne durchgängig sehen.
Leider verbargen um Mitternacht Wolken die Sonne, trotzdem war die
Strecke durch die kanadische Taiga |
sehr schön gewesen und wir verbrachten, zusammen mit einem
kanadischen Ehepaar, einen schönen Abend am Lagerfeuer.
Unsere Fahrt führte uns jetzt Richtung Süden über den Klondike - und
den Robert Campbell Highway über Ross River
wieder nach Watson Lake. Wir fuhren von dort auf dem Alaska Highway gen Süden bis nach
Dawson Creek, dem Beginn und für uns dem Ende des Alaska Highways. In Jasper wollten wir uns mit
unseren Frauen, Marlene und Anja, treffen, doch da wir zwei Tage zu früh ankamen machten wir
noch eine zweitägige Kanutour auf dem wunderschön gelegenen Maligne Lake.
Zusammen mit Marlene und Anja kamen noch Freunde aus der Heimat, und
wir fuhren zusammen durch den Jasper- und Banff-Nationalpark, dann nach Calgary und weiter
quer durch Kanada bis Toronto, wo wir zu einem fünfzigsten Geburtstag eingeladen waren. In Toronto
gaben wir die Motorräder wieder auf und erreichten nach 6 1/2 Wochen wieder Deutschland.
Jetzt, nach ca. 15.000 km in Kanada ohne Panne, blieben wir kurz
vor der Ankunft mit Zündaussetzern auf der Autobahn stehen. Glücklicherweise konnten wir noch langsam
weiterfahren und erreichten dann ohne fremde Hilfe wieder das Zuhause.
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