Griechenland        

 
Der weiße Turm in Thessaloniki

 
In Agia Triada

 

Kanal von Kassandra

 
kleiner Spaß ...

 
Fähre zur Peloppones

 
Traumstrand bei Kalogria

 

in Monemvasia

 
in der Höhle Spileon Dilou

 
Githion

1998 und 1999 verbrachten wir unseren Urlaub in Griechenland.

Beim ersten mal waren wir mit unseren Motorädern unterwegs, Marlene zum ersten mal auf ihrer BMW F650, Dani, eine Freundin von uns, auf ihrer Kawasaki 650R und ich auf meiner BMW 1100GS. Bei mir fuhr noch Avroy als Beifahrer mit. Wir bereisten Nordgriechenland, beginnend in Igoumenitsa und endend in Patras. 1999 dann machten wir mit unserem Wohnmobil eine Rundreise auf der Peloppones, zusammen mit unseren Freunden Kerstin und Struppi mit ihren Kindern Tim und Luis und deren Wohnmobil. Beide male fuhren wir von Venedig aus los.

Schon die Abfahrt mit der Fähre von Venedig ist eine Augenweide, man fährt direkt durch die Stadt, vorbei am Canale Grande und am Markusplatz.

1998: Nordgriechenland

Nachdem wir in Igoumenitsa griechischen Boden be-
treten haben sind wir, nach einem kleinen Abstecher
nach Parga, zu der Vikos-Schlucht gefahren. Diese
Schlucht ist selbst im Guiness-Buch der Rekorde er-
wähnt und hat bei einer Tiefe von ca. 800 m eine
geringste Breite von ca.100 m. Basis für einen Be-
such der Schlucht ist Monodendri und die Wanderung in die Schlucht ist zwar anstrengend, doch der Mühe wert. Neben der Vikos Schlucht sind hier Gegend auch die Zagoria-Dörfer für ihre besondere Bauweise (Bauernarchitektur) berühmt.


Vikos Schlucht


Meteora Klöster

Nach Vikos besuchten wir die Perama Höhle
bei Ioanina. Dann schlug unser Motorradherz
höher, denn die Strasse über Metsovo und den Kataras Pass ist eng und kurvenreich. Schließlich kamen wir in Kalambaka an und besuchten mehrere der Weltberühmten Meteora-Klöster, die wie Vogelnester in oder auf den Bergrücken gebaut wurden.


 Meteora Klöster

Danach besuchten wir Freunde in Thessaloniki, die ich von meiner früheren Arbeit in Griechenland kenne, und genossen die griechische Küche. Sie wird am besten von den Einheimischen zusammengestellt, denn als Nichtgrieche und ohne die griechische Sprache zu beherrschen entgehen einem viele Kostbarkeiten.


Camping Kalamitsi

Einer der schönsten Gegenden in Griechen-
land ist die Halkidiki, die aus den 3 Fingern
Kassandra, Sithonia und Athos und dem Hinterland besteht. Wir waren auf Sithonia,
in Kalamitsi, und dieser Platz und der Strand
mit seinen wirklich hohen Wellen sind so-
wohl zum Baden als auch zum Schnorcheln
ein Paradies.


in Delphi

Nach einer Rundfahrt um die Kassan-
dra fuhren wir gen Süden, vorbei am
heiligen Berg Athos, zur Halbinsel Pilion und von da weiter nach Delphi, um uns auch einen Teil der griechischen Geschichte anzuschauen.
Über den Karpenissi-Pass ging es dann
weiter zur Fähre auf die Peloppenes und von Patras zurück nach Deutschland.


bei Karpinissi

1999: Peloponnes

Unsere Ankunft in Patras erfolgte bereits im Dunkeln, doch wir kannten vom letzten Jahr den kleinen Strand von Diakofto und kamen noch rechtzeitig an, um noch Essen gehen zu können. Doch leider fiel die für den nächsten Tag geplante Fahrt mit der idyllischen Eisenbahn nach Kalavrita mangels zur Verfügung stehender Plätze aus. Man sollte schon vorreservieren ...

           Kanal von Korith
Wir fuhren folglich weiter und besuchten den Kanal von Korinth, der aus der Peloppones eine Insel macht und fuhren weiter nach Akrokorinth, von wo man einen tollen Überblick über den nördlichen Teil der Peloppones und auf das Festland hat.
          vor Akrokorinth
Nach einem kurzen Besuch von Mykene fuhren wir an der kurvenreichen Ostküste entlang, machten Pause, gingen schwimmen und schnorcheln, campten wo es uns gerade gefiel und besuchten dann, ganz im Südosten, die auf einer Halbinsel gelegene Stadt Monemvasia.
Eine Rundfahrt um die Halbinsel Mani beeindruckt durch mehrere Faktoren: zum einen die Kargheit der Insel, zum anderen der burgähnlichen Bauweise vieler Gebäude sowie der kurvenreichen, teilweise ganz engen Sträßchen. Doch immer wieder kann man in den Tavernen Rast ein legen, sich zum Essen einen Retsina oder aber auch ein griechisches Bier oder einen anderen Wein gönnen.
     "typisches" Mani-Dorf
Wir fuhren weiter an der Westküste der Mani nach Agios Nikolaos. Neben dem schönen Strand, an dem viele Wohnmobile "wild" campen, gibt es dort in der Nähe eine Höhle, die nicht beaufsichtigt und frei zugänglich ist. Also Taschenlampen und Ersatzbatterien nicht vergessen! Wir kehrten nach ca. 1/2 Stunde um, da unsere Batterien auszugehen drohten und wir kein Risiko eingehen wollten.

Danach verbrachten wir noch ein paar Urlaubstage in Agios Andreas und in Kalogria, bevor wir wieder von Patras zurück nach Hause fuhren.